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Und schon geht es abwärts
Die Ratingagentur Moody's stuft die Kreditwürdigkeit der Deutschen Bank deutlich herab. Als Grund für die Herabstufung nannte die Agentur, die Bank sei zu abhängig vom Investmentgeschäft.
>> Richard David Precht, Deutschlands jüngster Philosoph bei Anne Will: der Gesellschaft fehlt es an Solidarität mit den Schwachen.
Blaues Gold
Stewart Resnick
kennt in Deutschland keiner. Klar, woher auch? Stewart Resnick ist
Unternehmer in Kalifornien mit Wohnsitz in Los Angeles, Beverly Hills. In
Kalifornien droht das vierte Trockenjahr in Folge, Gouver- neur Schwarzenegger
rief 2009 den Notstand aus und wird es 2010 wieder tun. Dabei müßte Wasser gar
nicht knapp sein - hinter dem Engpass stecken die Interessen eines
Multimillionärs, schreibt Jenni Roth am 05.03.2010 auf Spiegel-online.
Etwa hundert Meilen nördlich von Los Angeles erstreckt sich ein massives
Reservoir: die Kern Water Bank, eine gigantische, unterirdische Wasserbank.
Unter einer Decke aus Tumbleweed, Sand und Gestrüpp deponieren Wassermanager in
nassen Jahren ihr Guthaben, also überschüssige Wasser- rechte. In trockenen
Zeiten heben sie es wieder ab: Dann rauscht, wie derzeit, kristallklares Wasser
von Pumpen getrieben in Kanäle, die es Hunderte Meilen nach Süden
transportieren. Resnick ist über Westside Mutual Water Co. 48-prozentiger
Miteigentümer der Wasserbank. Wenn Resnick für seine Farmen (Paramount Farms)
Wasser braucht, holt er es sich einfach. Resnick kann, dank eines staat- lichen
Programms Wasser zu Discountpreisen ab- und in trockenen Zeiten zu Marktpreisen
weiter- verkaufen. "Hydraulic Brotherhood" nennen Kritiker das
einflußreiche Netzwerk, bestehend aus Politikern, Wissenschaftlern und
Großgrundbesitzern. Wasser sollte eigentlich ein Grundrecht sein. Nicht so in
Kalifornien. Wasser ist kein öffentliches Gut. Wasser ist in Händen privater
Interessen.
Man stelle sich einmal vor, der Bodensee, das größte Wasserreservoir
Europas, gelangte in die Hände von Leuten wie Resnick oder Unternehmen wie
Bechtel, EON, RWE und Nestlé. Wer Wasser liefern kann hat eine Maschine zum
Gelddrucken.
50 Milliarden Kubikmeter Wasser machen den Bodensee nicht nur zum größten See
Deutschlands, sondern zum bedeutendsten Trinkwasserreservoir Europas.
Schmelzwasser aus den Alpen fließt über den Alpenrhein in den Bodensee. Zirka
4,5 Millionen Menschen in Deutschland und der Schweiz werden aus dem Bodensee
mit Trinkwasser versorgt. Die Wasserabgabe der Bodensee-Wasserversorgung (BWV):
jährlich etwa 125 Millionen Kubikmeter.
Die meisten ostdeutschen Seen gingen nach dem Fall der Mauer in das Vermögen
des Bundes über und werden seitdem nach und nach verkauft. Die
Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH verscherbelt seit 92 für den Bund
Vermögen das einst Volkseigentum in der DDR war: Wälder, Wiesen, Äcker, Seen
und damit auch Trinkwasser. (mat)
Ungebetener Rat aus Deutschland
CDU-Politiker Josef Schlarmann fordert das überschuldete Griechenland auf, unbewohnte Eilande zu verkaufen. Der Chef der Mittelstandsvereinigung: "Ein Bankrotteur muß alles, was er hat, zu Geld machen, um seine Gläubiger zu bedienen." (Quelle: Stern)
8 Minuten Glück und Zufriedenheit
PLAYING FOR CHANGE ist ein Multimedia-Musikprojekt, das von dem Produzenten und Tontechniker Mark Johnson zusammen mit seiner Timeless Media Group ins Leben gerufen wurde. Das Ziel ist es Musiker aus der ganzen Welt zusammen zu bringen. Das Projekt begann bereits 2004 mit dem von der Organisation selbst gesetzten Ziel "zu inspirieren, zu verbinden und der Welt mittels Musik Frieden zu bringen". Die Gründer Mark Johnson und Enzo Buono reisten um die Welt und suchten Orte wie New Orleans, Barcelona, Südafrika, Indien, Nepal und Irland auf. Mit Hilfe eines mobilen Tonstudios zeichneten sie die Interpretationen des gleichen Songs von verschiedensten (Straßen-)Musikern auf. Die beiden reisten weiter um die Welt und nahmen die persönlichen Interpretationen von immer mehr Musikern dazu auf, welche schlussendlich für die Endversion zusammen geschnitten wurden. Mittlerweile wurde auch schon eine separate Non-Profit-Organisation gegründet, die auf der ganzen Welt Musikschulen für Kinder baut. (Wikipedia)
Öffentliche Verschuldung
Die Verschuldung von Staaten ist für die grossen privaten Banken und ihren
Tross aus Ratingagen- turen, Beratern und Anwältinnen sehr lukrativ. Die
Schuldtitel werden verbrieft, zu strukturierten Papieren gebündelt und auf
globalen Märkten profitabel gehandelt. Die Ackermänner der globalen
Finanzplätze vermelden Milliardengewinne. Und die normalen BürgerInnen fragen
sich, woher der Geldsegen nach der verlustreichen Finanzkrise, die sie Hunderte
von Milliarden Euro kostet, wohl stammen mag? Die Antwort ist: aus
Griechenland, ... wenn auch nicht nur aus Griechenland.
Doch gibt es noch andere ... die man schlachten kann, nämlich die ...
Mittelmeerstaaten Portugal, Italien, Griechenland und Spanien und einige andere
mehr in der Welt. Ohne deren Verschuldung könnte das profitable Geschäftsmodell
der Banken gar nicht florieren. Die Wertpapiere der einen verlangen die
Verschuldung der anderen. Das ist einfache Saldenmechanik. Damit die
Wertpapiere ihren Wert behalten, müssen allerdings die Schulden ordentlich
bedient werden. Sonst werden sie toxisch. Daher kommt Panik ins Börsenspiel,
... wenn am reibungslosen Schuldendienst gezweifelt wird, und manche Medien
werden hysterisch wie das Münchener Magazin «Fokus», das Griechenland seit 2000
Jahren im Niedergang sieht. Das ist jedoch das Stichwort für die privaten
Ratingagenturen. Sie reduzieren das Rating und nun können die Bankster auf die
Zinsen der Staatsschuld einen Risiko- zuschlag, den «spread», aufschlagen. Mit
dem Risiko steigen die Gewinne der Banken. Umgekehrt wird die Last der
Staatsschulden immer grösser. >> Elmar Altvater, WOZ
Finanzminister Schäuble hält die Caymans etc. nicht für Steueroasen
Von den Medien bislang unkommentiert, hat der neue Finanzminister mittels Verordnung das Steuerhinterziehungsbekämfungsgesetz außer Kraft gesetzt, da seiner Auffassung nach "kein Staat oder Gebiet die Voraussetzungen für Maßnahmen nach der SteuerHBekV erfüllt". Delaware läßt grüßen. (mat 03.03.10)
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) kauft die ominöse Steuer-CD ... ... ... und läßt er sie verschwinden? (mat, 05.03.2010)
Ist Deutschland ein Schurkenstaat?
Diese Frage kann man garnicht oft genug stellen. (mat)
Nicht Lidl und Co., sondern der Staat ist der größte Lohndrücker im Lande. In keinem anderen west- europäischen Land gibt es so viele Niedriglöhner wie in Deutschland. Längst sind es nicht mehr nur die ungelernten Hilfsarbeiter, die für Hungerlöhne arbeiten müssen - drei Viertel der Niedriglöhner haben eine Berufsausbildung absolviert oder sogar studiert. Der Niedriglohnsektor in Deutschland wächst von Jahr zu Jahr, die Löhne im Niedriglohnsektor nehmen Jahr für Jahr weiter ab. Hunger- löhne sind dabei nicht nur ein Problem der Gerechtigkeit. Natürlich steht jedem Arbeitnehmer, der seine Arbeit ordentlich erledigt, auch ein Lohn zu, von dem er leben kann. Das Geld, das den Niedriglöhnern fehlt, fehlt jedoch auch der Binnenwirtschaft. Wer einen Hungerlohn bezieht, beauftragt keinen Handwerker, kauft sich kein neues Auto und geht nicht oder nur sehr selten auswärts essen, ins Theater oder ins Kino. Niedriglöhne sind nicht nur ein Problem der direkten Opfer, sie lähmen die gesamte Wirtschaft. Ein Staat, der Milliarden für die Abwrackprämie ausgibt und Hoteliers durch fragwürdige Steuergeschenke verwöhnt, hat nicht zu wenig Geld, um Lohn- dumping im eigenen Haus zu unterbinden. Ein Staat, der selbst Lohndumping betreibt, hat vielmehr seinen moralischen Offenbarungseid abgeleistet. Der Staat, das sind nicht die Anderen, der Staat, das sind wir. Vielleicht ist es an der Zeit, der Politik zu zeigen, was die Anständigen von der un- anständigen Personalpolitik des Staates halten. (Jens Berger, 02.03.2010, heise/tp) Alles lesen?
02.03.2010 | Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe erklärt Vorratsdatenspeicherung für ver- fassungswidrig und nichtig. Die Richter des Ersten Senats entscheiden über ein Gesetz, gegen das fast 35000 Klagen eingegangen waren.
In Deutschland bekommen Lobbyisten immer stärkeren Einfluß auf die Politik, kritisieren Rechts- wissenschaftler und halten das für undemokratisch. So hat die neue Bundesregierung mehrere Spitzenpositionen in Ministerien mit ehemaligen Interessenvertretern großer Unternehmen und Wirtschaftsverbände besetzt. Beispiele dafür finden sich im Umwelt-, Gesundheits- und Verkehrs- ministerium. (Quelle: frontal21, ZDF, 03.03.2010)
03.03.10 | Der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier,
hat vor dem zu großen Einfluß der Lobbygruppen auf die Politik gewarnt.
"Lobbyismus ist eine latente Gefahr für den demo- kratischen
Rechtsstaat", sagte er in einem Interview mit der Börsen-Zeitung. Zwar
könne sich die Politik der Verbände und Interessengruppen zu
Informationszwecken bedienen, doch müsse ins- besondere die inhaltliche
Formulierung der Gesetze in der Hand des Parlaments und der Regierung belassen
werden. Papier: "Bürger wählen ja ein Parlament, damit dieses
Gemeinwohlinteressen und nicht Partikularinteressen vertritt."
"Ich kann damit wenig anfangen", sagt die Kanzlerin Angela Merkel
gernmal in so einem Fall. (mat)
Chinas überhitzte Wirtschaft
Chinas Lokomotivenrolle für die Weltwirtschaft dürfte in Bälde ins Stocken geraten. Letztendlich handelt es sich beim aktuellen chinesischen Boom-Zyklus um einen von Investments getriebenen Boom. Die Beispiele in Japan und USA haben aufgezeigt, wie solche Zyklen enden: in einem großen Knall. Der kommende Abschwung in China könnte sich als eine Monsterblase entpuppen, deren Platzen erst die eigentliche weltweite Depressionsphase einleiten wird. Damit dürfte sich der Crash von 2009 lediglich als Ouvertüre zu einem noch größeren ökonomischen Debakel offenbaren. >> Artur Schmidt
Schuld sind die Deutschen
Das eigentliche Problem in Euroland sind ... nicht so sehr die Südländer,
sondern die Deutschen. Sie haben mit ihrer Sparwut das System aus dem
Gleichgewicht gebracht und mit dem Euro dafür ge- sorgt, daß dieses System
nicht mehr flexibel darauf reagieren kann. (Quelle: Baseler Zeitung)
Wir brauchen uns also nicht zu wundern, warum jetzt schon in Griechenland
und vermutlich bald auch in anderen europäischen Ländern der Zorn gegen die
Deutschen wächst. (Wolfgang Lieb, NachDenk- Seiten)
Rating-Agenturen, die böse Macht
27.02.2010 | Die Schwierigkeiten in denen Griechenland steckt, sind
zweifellos eine direkte Folge der Herabstufung der Kreditwürdigkeit durch
US-Rating-Agenturen. Rating-Agenturen sind weiter nichts als eine böse
Macht.
Schuldenfrei wird Deutschland wohl nie mehr. Die Bundesregierung hat die Lasten
der Finanz- und*** Wirtschaftskrise seinen Bürgern aufs Auge gedrückt. Die
können - sprichwörtlich - vor Schulden nicht mehr aus den Augen sehen.
Deutschlands Tafelsilber wurde schon vor der Krise verscherbelt. Gier brachte
Manager der größten deutschen Unternehmen dazu, ihre Produkte in China zu
produtieren. Den Chinesen ist im vorigen Jahrhundert erfolgreich das
Unrechtsbewußtsein aberzogen worden. Sie kopieren alles, bauen und schmieden
nun selbst und werfen deutsche Unternehmen vom Weltmarkt. China ist heute das
Wirtschaftswunderland. Chinesen sind heute Exportweltmeister. Alles was den
Deutschen bleibt sind Schulden.
Man stelle sich einmal vor: Deutschland würde von Ratingagenturen in ihrer
Kreditwürdigkeit herab- gestuft. Das kann sehr schnell gehen. Bei einer
Staatsverschuldung von heute 1,733 Billionen Euro hätte das für uns schlimme
Folgen. Der Deutsche Bundestag hat am Freitag mit großer Mehrheit die
Ausweitung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan beschlossen. Hätte man das
nicht beschlossen, so würde die böse Macht sofort zugeschlagen haben.
Deutschland ist seit 65 Jahren erpressbar.
Kommentatoren schreiben Spekulanten von der Wall Street eine maßgebliche
Mitverantwortung für die Krise in Griechenland zu. Wehe, Wall Street und Rating
Agenturen nehmen Deutschland ins Visier. Deutschland könnte ganz schnell als
Schlußlicht des EU-Rankings gelistet sein.
Die Finanz- und Wirtschaftskrise ist noch lange nicht vorbei, denn die Deutschen sind vom großen Crash besonders stark betroffen, sagt Journalist und Buchautor Leo Müller im Handelsblatt. Die deutschen Banken zählen heute sogar europaweit eindeutig zu den Schlusslichtern. Das ist der Preis dafür, dass sich viele deutsche Banken mit Bilanztricks durch die Krise gemogelt haben. Während andere Institute in Europa ... blendend durch die Krise gingen, viele andere ihre krisenbedingten Verluste berichtigt und verarbeitet haben, erleben wir nun in Deutschland ein endloses Fiasko. Das Ergebnis: Deutschland hat heute die größten Bad Banks der Welt. Deutsche Banken waren Weltmeister im Täuschen und Tricksen. Deutsche Landesbanken erhöhten ihre Einsätze bei den Verbriefungswetten sogar noch um Milliarden- summen, als die anderen bereits ausstiegen. Das war eine gigantische Veruntreuung von Staatsvermögen. Und noch immer verweigern die größten deutschen Banken bei gewaltigen Risikovolumen die Bewertung nach aktuellen Markt- werten. In dieser zweifelhaften Disziplin sind sie ebenfalls Weltmeister. ... Wir erleben in Deutschland ein Komplett- Versagen der Finanzpolitik und eine sträfliche Inkompetenz. Da rächt sich die politische Arroganz gegenüber der Wall Street, wie sie von Ex-Finanzminister Peer Steinbrück gepflegt wurde. ... Heute sind die deutschen Rettungs- investitionen für die Banken höher als die der Amerikaner - in absoluten Zahlen. Und der Trend ist frappierend: Die Amerikaner reduzieren ihre Staatshilfen, die Deutschen fahren sie hoch. Die großen Verlustmeldungen des Soffin- Rettungsfonds kommen noch. Und an jedem Werktag verpulvert Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble mit der ver- staatlichten Hypo Real Estate zehn Millionen Euro. Diese Zombie-Bank ist nicht kreditwürdig und nicht überlebensfähig.. (Leo Müller gilt als Experte für Finanzkriminalität. Er arbeitet als Journalist für das Wirtschaftsmagazin Bilanz in der Schweiz und ist Dozent am Studiengang Economic Crime Investigation der Hochschule Luzern.)
Angela Merkel, die Bundeskanzlerin des Großen Geldes
Doktor der Physik, in der DDR Sekretärin in der Abteilung für Agitation und
Propaganda und Expertin für politische Kommunikation in der sozialistischen
Diktatur. Im November 89 fällt die Mauer. Die CIA rekrutiert Verantwortliche
des alten DDR-Regimes die bereit sind den USA zu dienen. Angela Merkel wechselt
die Seite und schließt sich dem Demokratischen Aufbruch an, einer von den
westdeutschen Christdemokraten inspirierten neuen Bewegung. Nach einem
Amerika-Aufenthalt (der Demokratische Aufbruch wurde in die CDU übergeführt)
wird Angela Merkel in den Bundestag gewählt und sie tritt in die Regierung
Helmut Kohl ein. Aus der Verantwortlichen für kommunistische Propaganda wird
eine christdemokratische Ministerin für Jugend in der Bundesrepublik. Helmut
Kohl macht Angela Merkel zur Ministerin für Umwelt, Naturschutz und
Reaktorsicherheit. Die Christdemokraten verlieren 98 die Wahlen. Schröder (SPD)
wird Bundeskanzler.
Angela Merkel zwingt Helmut Kohl sich zurückzuziehen. Wenig später zwingt sie
auch den neuen Vor- sitzenden der CDU, Wolfgang Schäuble, zum Rücktritt. Angela
Merkel übernimmt den Vorsitz der CDU. Der Lobbyist Jeffrey Gedmin, vom
Bush-Clan nach Berlin geschickt, wurde ihr Berater und Leiter des
Aspen-Instituts in Berlin. 2003 widersetzt sich Kanzler Schröder der
anglo-amerikanischen Operation im Irak. Angela Merkel unterstützt den Krieg.
2005: Die Deutschen wollen Schröder nicht mehr, aber sie wollen auch die Merkel
nicht. Eine große Koalition wird gebildet: Die Merkel wird Bundeskanzlerin.
Nun meine Frage: Ist in Deutschland in den vergangenen zwanzig Jahren eigentlich alles mit rechten Dingen zugegangen oder wurde die heutige Bundeskanzlerin Angela Merkel vom Bush-Clan installiert?
Alles wiederholt sich
24.02.2010 | Auf der nachfolgenden Seite "Bankdaten" schreibe ich:
In Deutschland muß es wohl Leute geben, die meinen, ihre Zeit sei gekommen.
Deutschland nun reif für einen neuen Faschismus.
Im nachfolgenden Absatz will ich Jürgen Voss zu Wort kommen lassen, um zu
zeigen, daß sich auch andere Gedanken machen.
Als junger Mensch, in der evangelischen Jugendarbeit, habe ich in vielen
Diskussionen die Frage gehört: Wie konnte es geschehen, daß die gesamte Justiz,
die gesamte Intelligenz, die Verwaltung, die Journaille, die Intellektuellen,
bis auf wenige Ausnahmen einem solch dahergelaufenen Verbrecher, ausgestattet
mit einer obskuren Ideologie, unkritisch nachgerannt sind und sich beim Sieg
heil schreien heiser gebrüllt haben? Wir fanden damals keine Antwort. Und wir
finden auch heute keine. Nur können wir feststellen, daß in der gesamten Presse
bis auf wenige Ausnahmen (siehe H. Prantl in der SZ am letzten Wochenende) alle
diesem neoliberalen Mainstream, trotz des Totalversagens dieser Ideologie,
weiter unkritisch nachlaufen, und dies sogar in Freiheit, und somit anders als
1937 ohne physischen und psychischen Terror. Frage also: Wie würden sich diese
Lemminge verhalten, bei einem neuen Hitler, Haider oder Henkel? Wir wissen es
inzwischen: Sie würden sich genau so verhalten wie ihre Altvorderen. Ja, Sie
würden es wieder tun.
Quelle: Stefan Sasses
OEFFINGER FREIDENKER
Alles wiederholt sich! Wie oft habe ich das schon auf "Tatort
Wort" geschrieben? Solange die Welt Schurken hervorbringt - die aus der
Wirtschaft eines Landes eine Schurkenwirtschaft macht und Politiker in ihre
kriminellen Machenschaften einbindet damit zudem ein Schurkenstaat entsteht -
wiederholt sich alles - auch der Faschismus.
Schon werden in Deutschland Bundeswehrangehörige in die Bundesministerien
abkommandiert. So genannte Werber lungern an deutschen Schulen herum um Schüler
- Kinder muß man wohl sagen - in die Bundeswehr zu locken. Bundeswehr und
Bundesagentur für Arbeit haben Kooperationsabkommen geschlossen. Was liegt für
die Militärs näher, als Nachschub für die Militärmacht Deutschland bei
Arbeitsagenturen zu suchen? In Köln soll es Sanktionsandrohungen gegen
Arbeitslose gegeben haben, die sich weigerten, zu
Bundeswehr-Rekrutierungsveranstaltungen zu gehen. In Hamburg waren von mehr als
300 jungen Menschen, die im Januar 2007 ihren Dienst bei der Bundeswehr
antraten über 100 zuvor arbeitslos. Nicht Schneeschippen ist angesagt wie der
Vizekansnich (Pispers) Westerwelle fordert, nein, ab nach Afghanistan ist
angesagt.
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