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Vorwärts in eine trostlose Zukunft
Gruppen in der Gesellschaft, die ein Interesse an hoher Arbeitslosigkeit habenNicht nur Unternehmen, das Kapital und neoliberale Wirtschaftstheoretiker, auch Arbeitnehmer und Gewerkschaften haben ein Interesse an Arbeitslosigkeit.
» Kapital I
Lohnabbau ohne Grenzen
» Kapital II Fakten
gegen Legenden
Deutschland leidet an einem von Gewerkschaften und militanten Betriebsräten kontrollierten Arbeitsmarkt. Deutschland leidet an einem Bündnis aus Verbänden, Gewerkschaften und Konzernen, an einer Politik der es an Fantasie fehlt. Deutschland leistet sich eine Regierung die makroökonomische Fehler gleich in Serie macht. Deutschland leistet sich im Finanzministerium einen Realschullehrer, der selbst die einfachsten Zusammenhänge nicht versteht und einen Kanzler, der nicht einen namhaften Ökonomen als Berater beschäftigt.Sozialdemokraten haben sich so weit von einer modernen Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik entfernt, wie Christdemokraten von einer modernen Gesellschaftspolitik. Der wirtschaftliche Niedergang Deutschlands ist das Resultat einer großen Koalition.
» Die blockierte Republik! Politik ist zu wichtig, um sie Parteipolitikern zu überlassen.
Sicher ist eines: "Wenn Deutschland ein Unternehmen wäre, hätten die Aktionäre das Management längst davongejagt."
Die Wirtschaftsweisen [ 2 ] haben in ihren Jahresgutachten 2002 die wirtschaftliche
Misere der Bundesregierung angelastet. Der Sachverständigenrat gibt der Politik
die Schuld an der konjunkturellen Schwäche. Nicht die Talfahrt der
Weltwirtschaft, sondern die katastrophale Wirtschaftspolitik von Rot-Grün ist
für die wirtschaftliche Misere verantwortlich. Das herauszufinden, dazu
bedurfte es keines ökonomischen Sachverstandes. Der einstmals stolzen deutschen
Volkswirtschaft droht der Absturz in die Bedeutungslosigkeit. Schlimm nur:
Deutschland zieht die Euro-Länder mit nach unten.
Von dem Vorwurf der Wirtschaftsweisen, die schlechte konjunkturelle Lage sei
hausgemacht, zeigen sich Schröder und Eichel unbeeindruckt. Dem Kanzler ist es
längst egal, wer ihn kritisiert.
»
Schwarzarbeit in Deutschland
»
Genossen und Grüne stolpern durch die Zeit
06.11.2002 | Die rot-grüne Koalition setzt ihren zynischen und erbärmlichen
arbeits- und sozialpolitischen Chaos-Kurs fort und das wird Hunderttausende den
Arbeitsplatz kosten. Amerikanische und britische Pharmariesen wie Merck,
GlaxoSmithKline und Pfizer, die in Deutschland tätig sind, fühlen sich von
Rot-Grün verschaukelt und drohen mit drastischem Arbeitsplatzabbau. Bei den
Handwerksfirmen in Deutschland liegen die Nerven blank. In den vergangenen
zwölf Monaten sind 300.000 Stellen weggefallen. Nach einer Studie des Kieler
Instituts für Weltwirtschaft wird allein der höhere Rentenbeitrag zu einem
Verlust von weiteren 60.000 Jobs führen. Die Abwärtsspirale wird immer
schneller. Die Arbeitskosten steigen. Gerhard Schröder kann
seine großen Hartz-Pläne wohl vergessen, stattdessen mit Lego, Playmobil und
nahenden Landtagswahlen spielen. Hanns-Eberhard Schleyer,
Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, sagte, er bereue
inzwischen seine Unterschrift unter das Hartz-Papier. Der Chef der
Bundesanstalt für Arbeit, Florian Gerster, glaubt nicht mehr
daran, daß die Arbeitslosigkeit in den nächsten drei Jahren halbiert werden
kann. Schuld daran sei das geringe Wirtschaftswachstum. Skeptisch beurteilt der
Sachverständigenrat die Vorschläge der Hartz-Kommission: "Der
angekündigte Abbau der Arbeitslosigkeit um zwei Millionen Personen läßt sich
durch die Vorschläge der Hartz-Kommission nicht erreichen", schreiben die fünf
Professoren in ihrem Gutachten. Der Berliner Wirtschaftswissenschaftler
Kai Konrad warnt eindringlich vor den Folgen der Umsetzung des
Hartz-Konzeptes: "Letztlich ist das der Einstieg in Staatskapitalismus."
In nur sieben Wochen hat die Schröder-Regierung in Politik und
Wirtschaft alles verspielt
Finanzminister Hans Eichel macht ein ziemlich dummes Gesicht. Ihm brechen die
Einnahmen weg. Aus "Hans im Glück" ist binnen kurzer Zeit "Der Herr der Löcher"
geworden. Noch vor der Bundestagswahl im September bestritt er: daß er einen
Nachtragshaushalt vorlegen müsse, daß er Steuern erhöhen wolle, daß er die
Verschuldungsobergrenze des Stabilitätspakts reißen werde. Heute, nur wenige
Wochen später, ist es die bittere Wahrheit. In ihrem Gutachten gehen die fünf
Weisen nur noch von einem Mini-Wachstum aus. Die Brüsseler haben ein
Staatsdefizit von 3,8 Prozent errechnet. Binnen fünf Jahren summieren sich die
Ausfälle auf eine Summe von 89 Milliarden Euro. Eichel ist gescheitert. Dieser
Mann ist seinem Amt ganz offensichtlich nicht gewachsen.
Parallel zu den verheerenden neuen Haushaltslöchern sorgt der frühere
Grünen-Haushaltsexperte Oswald Metzger mit heiklen Bekenntnissen für Aufregung
in Berlin. Metzer hatte erklärt, die Koalitionäre hätten vor der Bundestagswahl
"ein desaströses Finanzloch im Bundeshaushalt" bewußt verschwiegen. Es sei
Stillschweigen vereinbart worden, weil sonst "der Nimbus der Finanzpolitik
dieser Koalition im Bereich Sparen natürlich schon vor der Wahl kaputt gewesen
wäre". Metzger warf der Regierung vor, schon vor der Bundestagswahl den
Einbruch bei den Steuereinnahmen gekannt zu haben. Ein solches Eingeständnis
des Finanzministers hätte aber sofort das Defizitverfahren der EU in Brüssel in
Gang gesetzt.
Der grüne Haushaltsexperte Oswald Metzger betrachtet die Politik seiner
Parteifreunde mit Entsetzen. "Einerseits bin ich verdammt froh, daß ich den
ganzen Schlamassel nicht mehr als Abgeordneter miterleben muss", seufzt er.
"Andererseits bin ich schockiert, daß es überhaupt so weit kommen konnte."
(WamS)
Hartz heißt jetzt Rürup
» Die Hauptaufgabe der Rürup-Kommission soll sein: den Sozis die Wiederwahl 2006 zu sichern.
Nach Vorstellungen von Dissenter Schröder soll eine Kommission die Renten-
und Gesund-heitsreform erarbeiten. "Das große Reformpaket dieser
Legislaturperiode", sagte der Chaos-Manager, SPD-Generalsekretär Olaf Scholz.
Was er nicht sagte, ist: Ein politisches Handeln im Jahr 2003 ist gar nicht
mehr möglich, so daß der Renten-, Kranken- und auch der Pflegebeitrag im Jahr
2004 weiter steigen werden.
In einem 13-seitigen Positionspapier hat Olaf Scholz erste Eckpunkte des neuen
SPD Kurses markiert. "Der Sozialstaat ist ... kein Instrument zur Herstellung
einer gerechteren Verteilung", heißt eine der Kernthesen. Für die SPD ist das
starker Tobak. Die Genossen sind verstört, doch das ist seit fünf Jahren ein
Dauerzustand.
Frage: Wozu eine Kommission unter Bert Rürup? Der hat doch die Probleme des
Rentenwesens längst durchdacht und aufgeschrieben, ebenso wie Roman Herzog. Die
zuständige Ministerin könnte in einem Tag eine Kabinettsvorlage draus machen.
Das Gleiche gilt für Bernd Raffelhüschen, Volkswirtschafts-Professor an der Uni
Freiburg und einer der profiliertesten Rentenexperten Deutschlands. Professor
Bernd Raffelhüschen hat gerade erst für das Land Norwegen ein neues
Rentensystem entwickelt.
Frage: Wofür gibt es die Regierung eigentlich noch? Na, z.B. um die Jobmaschine Gesundheitswesen abzuwürgen!
» Eine Kostenexplosion hat es nie gegeben
Schröder kanns nicht. Er verbreitet eher Angst und Schrecken als Zuversicht. Damit richtet er Jahr für Jahr einen volkswirtschaftlichen Schaden in Höhe von 50 Milliarden Euro an.
» Ökonomische Basisinstinkte sind verloren gegangen
29.10.2002 | Ein ratloser, behäbiger Bundeskanzler läutete seine zweite
Amtszeit ein. Nach dem Motto: Wie können wir Koalitionäre uns auf Kosten von
Opposition und Bürger amüsieren. Die Regierungserklärung des Kanzlers war,
ausgeblutet wie der rot-grüne Koalitionsvertrag, das Papier nicht wert auf dem
es geschrieben stand. Schröder läutete müde, schlapp, lustlos, geistlos, eine
für alle freudlos werdende Legislaturperiode ein.
Allein, er wollte Spaß. Das ist vorbei, denn die
Spaßgesellschaft schlägt zurück. Kein Tag beginnt mehr ohne neuen Schröder-Witz
aus der neuen Mitte der Gesellschaft. Friedrich Merz, Vizechef der
Unionsfraktion: "Wer als Bundeskanzler in guten Zeiten zu Thomas Gottschalk
geht, der taucht in schlechten Zeiten bei Harald Schmidt wieder auf."
Wer wissen wollte, welchen Weg das Land gehen wird, der weiß es immer noch
nicht. Rot-Grün ist eine Weiter-so-Regierung, die nicht genau weiß, was sie
machen soll. Die Mehrzahl der Bürger hatte gleich nach der Wahl das Gefühl, daß
sie von Rot-Grün verarscht werden. Nun haben sie die Gewißheit: Ihr Gefühl hat
sie nicht betrogen. Hinzu kommt: Rot-Grün macht arm. Die Neue
Mitte ist wohl Vergangenheit. Wer hat in letzter Zeit mal diesen
Begriff gehört oder benutzt? Der Genosse hat sich von den Bossen abgewandt.
Seine neuen Freunde sind die DGB-Funktionäre, die im Wahlkampf für ihn geworben
haben - und nun reich belohnt werden. Die Gewerkschaftsbosse seien eine Art
Nebenregierung, ein heimlicher Koalitionspartner, der bei Koalitionsgesprächen
als unsichtbarer Dritter mit am Tisch sitze, will der SPIEGEL wissen.
Gerhard Schröder (Acker) hat jeglichen Zugang zur Realität verloren. Er kann
gewisse Dinge nicht mehr unterscheiden. Wahlkampf verwechselt er mit
Wählertäuschen, Recht mit Unrecht, Gerechtigkeit mit Ungerechtigkeit, Wahrheit
mit Unwahrheit, Rot mit Grün, was geht mit was nicht geht. Erneuerung
verwechselt er mit Verteuerung, Arbeitslose mit Faulenzer, Kranke mit
Pillensüchtige, Erblasten von vier Jahren mit Altlasten aus der Kohl-Ära. Seine
Reden, Ansagen, Aussagen, Kommentare sind allesamt ausgeliehen. Schröder kann
nur wiedergeben, was er bei irgendwem irgendwann einmal gehört hat und gut
fand.
Angela Merkel hielt ihre erste Rede als Fraktionschefin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Sie könnte heute Regierungschefin sein, wenn sie gewollt hätte. Die Deutschen wollten Schröder nicht und sie wollten den FJS-Zögling Stoiber nicht.
Nach den Wahlen
» Unglaublich, dieser rot-grüne Koalitionsvertrag! Der ökonomische Flurschaden, den die rot-grüne Koalition anrichtet, dürfte immens sein. Experten wagen heute schon die Vorhersage, daß diese im Jahre 2020 noch nicht behoben sein werden.
Polit-Witz
Der neueste Polit-Witz geht so: "Was ist der Unterschied zwischen einer Telefonzelle und der Koalition? In der Zelle zahlt man zuerst und wählt dann."
Machtgeil
Gerhard Schröders erste Kanzlerschaft drohte in Lächerlichkeit zu ertrinken. Seine zweite versinkt am Anfang in kollektiver Wut. Schröder ist Machtgeil. Das ökonomisch Notwendige zu tun, will ihm nicht einmal im Traum einfallen. Irgendwann wird er merken, daß ihn niemand mehr für voll nimmt. In Deutschland wird Schröder derzeit mit dem "Steuersong" durch den Kakao gezogen. London - "Ist dies der aufgeblasenste Mann in Europa?" fragte die größte britische Zeitung "The Sun" in ihrer Freitagausgabe (15.11). "Deutschland mag im Griff der Rezession sein, doch sein politischer Führer scheint sich nur um sein Image zu sorgen", kritisierte das Blatt. Der "neue Kaiser" in seinem Berliner Elfenbeinturm habe jeden Kontakt zu den Sorgen der "hart arbeitenden deutschen Bevölkerung" verloren, heißt es weiter. Alle Wirtschaftsinstitute rieten ihm dringend zu harten Reformen, doch Schröder ziehe den Leuten nur immer mehr Geld aus der Tasche.
... nicht richtig gespart
23.10.2002 | Das harte Urteil der Wirtschaftsforschungsinstitute, gestern:
Rot-Grün hat gar nicht richtig gespart...Daher könne die Regierung auch nicht
die Konjunktur dafür verantwortlich machen, dass Deutschland jetzt den
europäischen Stabilitätspakt verletzt...Die Vereinbarungen der Koalition zur
Anhebung von Steuern und Sozialabgaben seien das Gegenteil dessen, was
wachstumspolitisch geboten ist, sagen die Forscher...Anders als die Regierung
behauptet, wurden die Weichen für mehr Beschäftigung eben gerade nicht
gestellt...Peter Hartz hat sich auftragsgemäß mit der effizienteren Vermittlung
von Arbeitslosen befasst; die eigentlichen Probleme des deutschen
Arbeitsmarktes liegen jedoch woanders: in der geringen Wachstumsdynamik, in
starren Regeln...Wer die Arbeitslosigkeit bekämpfen will, der kann sich um
deren Ursachen nicht herummogeln.
Der neue Superminister Wolfgang Clement erklärte die Professoren kurzerhand für
unfähig: "Die wissen nicht, wovon sie reden."
Christiansen und Illner in ARD und ZDF
Unglaublich und schier unerträglich sind die täglichen Polit-Talkshows mit immer den gleichen Gesichtern, mit immer den gleichen Lügnern. Unerträglich sind Zuschauer, die jeden Sprachquark, den Politiker von sich geben mit Beifall bedenken. Da kann ein Finanzminister Eichel Schulden- und Steuererhöhungen als Sparmaßnahmen verkaufen, Kranken- und Pflegeversicherung gesundreden, und die Zuschauer ... klatschen.
» Die Wirklichkeit in
Deutschland überholt jede Fantasie
»
Immer dann, wenn mir jemand erzählen will, die öffentlichen Kassen seien
leer, dann halte ich ihm unser Schwarzbuch vor. (Dr. Karl Heinz
Däke)
» Was Gerhard Schröder in der
Wirtschaftspolitik zu tun hat, das weiß er
»
Die Deutschen leben auf der Titanic
Deutschland bleibt unregierbar, denn stärkste Fraktion im Bundestag bleiben die Beamten sowie Angestellte aus dem Öffentlichen Dienst (330 Abgeordnete) und diese denken bekanntlich zuerst an sich. [ 1 ] Die SPD-Fraktion wird seit eh und je von den gewerkschaftlichen Traditionsbataillonen beherrscht. Rund 190 der 251 Abgeordneten sind Mitglieder der Arbeitnehmerorganisationen. Allein die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di ist mit 97 Abgeordneten vertreten, die Lehrergewerkschaft GEW bringt es auf 31, die IG Metall auf 26 und die IG Chemie immerhin noch auf 23 Parlamentarier. Im Bundestag sitzen unter sechshundert Abgeordneten bestenfalls ein Dutzend, die z.B. wirklich etwas von Wirtschaft verstehen. Diese Republik ist am Ende, weil unsere Parteien weder programmatisch noch personell in der Lage sind Richtungsentscheidungen zu erzwingen.
» Parlamentarier und Gewerkschaftsmitglied?
Rot-Grün im Tal der Tränen
Unser Land ist nach 16 Jahren Kohl und vier Jahren Schröder wirtschaftlich am Ende. Die "Deutschland AG" ist ein Auslaufmodell - das Gespenst der Deflation geht um. Die Wirtschaft steht schon wieder am Rande einer Rezession. Die Meldungen über Massenentlassungen und Firmenzusammenbrüche häufen sich, die Stimmung in den Firmen ist abgrundtief pessimistisch und die Erwartungen an die Politik praktisch auf null gesunken. Die Arbeitslosigkeit bleibt noch auf Jahre hinaus hoch, die Bildungsmisere kümmert keinen mehr, statt Wohlstand droht Armut, die Stimmung bleibt bedrückt. Kein vergleichbares Land steht derzeit schlechter da als Deutschland.
[ 1 ] Ursprünglich sollte der Bundestag in seiner Zusammensetzung einen Querschnitt der Bevölkerung repräsentieren. De facto dominieren aber unter den Vertretern des Volkes der Öffentliche Dienst (Beamtenparlament) und Juristen das Bild.
[ 2 ] Vier der fünf Professoren hat Schröder selbst berufen, drei haben ein SPD-Parteibuch.
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