|
Gewerkschaften repräsentieren gerade mal ein Fünftel der
arbeitenden Menschen in Deutschland. Doch sie lähmen seit 32 Jahren
die Wirtschaft, die jeweilige Bundesregierung und die ganze
Gesellschaft.
|
|
Von 1970 bis 1974 setzten Gewerkschaften überdurchschnittlich hohe
Lohnsteigerungen durch. In Folge dessen explodierten die Preise. Die
Arbeitslosenzahlen schnellten in die Höhe.
1970 zählte Westdeutschland 150.000 Arbeitssuchende. 1975 waren es
mehr als eine Million. Der weitere Verlauf der Entwicklung zeigt deutlich,
dass damals die Arbeitslosenlawine losgetreten wurde.
Seit der neuerlichen Regierungsübernahme durch die SPD 98 werden
Parallelen zu damals sichtbar. Die Gewerkschaften haben vier Jahre lang
eindrucksvoll gezeigt, wer das Sagen in diesem Land hat: nicht das
Parlament, nicht die Regierung, sondern sie.
Die Gewerkschaften wollen um jeden Preis überleben. Sie brauchen
Erfolge und sie wollen Machterhalt. Egal zu welchem Preis.
Lohnerhöhungen von 6,5 Prozent forderte die IG Metall, und
dreieinhalb bis vier Prozent setzte sie durch. Das war das Zwanzigfache
dessen, was real, und das Dreifache dessen, was nominal erwirtschaftet
wurde. Die Quittung dafür: Die Arbeitslosigkeit zog an. In
Vorbereitung ist die Schlacht um drei Prozent für den
öffentlichen Dienst. Jeder weiß, dass die öffentliche Hand
in leeren Taschen steckt. Alles, was ihr abgerungen wird, sattelt man bei
uns drauf - in Form von höheren Steuern, mehr Schulden, noch mehr
Arbeitslosen.
|