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Erbrecht


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Hier an dieser Stelle will ich nach Abschluß eines Verfahrens eine wahre Geschichte erzählen. (mat, irgendwann 2010)

Ein Kriegsteilnehmer, ein Soldat, genauer noch, ein Marinesoldat kommt aus der russischen Kriegs- gefangenschaft, von Sibirien zurück. Ein kleiner Mann, vor dem Krieg ein Energiebündel, kommt nach Hause zu Frau und Kind, sein Körpergewicht: gerademal 35 Kilogramm und er hat Typhus. Nach langen Jahren Krieg und Kriegsgefangenschaft sieht er Frau und Kind wieder. Das Kind, ein Junge, 1940 ge- boren, geht mittlerweile zur Schule, kennt seinen Vater nicht, akzeptiert ihn als solchen auch nicht. Der Vater berappelt sich, wird wieder gesund. Aus seiner Geburtsstadt, dem zerbombten Emden holt er mit einem Handkarren am Fahrrad die ersten Steine und beginnt auf dem Land ein Haus zu bauen. 1948 werde ich geboren. Zum Leidwesen meines Bruders bin ich viel krank. Das Haus auf dem Land, ein schönes Haus mit Erker, baut der Vater fertig. Auf der Nordseeinsel Borkum baut er Marinewohn- siedlungen mit auf. Der Vater ist Zimmermann. Den im Krieg erlernten Beruf, den eines Lotsenkapi- täns konnte er nicht ausüben. Durch das Studium bei Kerzenlicht war er Farbenblind geworden.
Auf Borkum baut der Vater ein weiteres Haus für seine Familie. 1963 ziehen wir mit Sack und Pack aber ohne meinen Bruder auf die Insel. Auf der Insel werde ich endlich gesund und kann 1964 eine Berufsausbildung beginnen. Mutter und Vater machen aus dem Haus eine Pension und bald ist das Haus schuldenfrei und kleiner Wohlstand stellt sich ein.
Der Bruder lebt im Schwarzwald, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er ist Kaufmann und er stellte irgendwann fest, wie gut es sich vom Geld anderer Leute leben läßt. Heute weiß ich, daß er schon mit 17, 18 seine kriminelle Energie entdeckte. Mein Bruder hat viele Menschen mehr als nur unglücklich gemacht. Er stand viele Male vor einem Richter, kam aber immer mit einem blauen Auge davon. Der Vater sagte zu mir: "Dein Bruder ist wie eine Katze, der fällt immer auf die Füße."
1975 stirbt der Vater. Als ich nach Hause komme (ich lebte seit 1969 wieder auf dem Festland) ist der Bruder schon da und er hatte auch schon ganze Arbeit geleistet: Das Haus soll verkauft werden, die Mutter will in den Schwarzwald ziehen. Dort soll sie in ein Altersheim abgeschoben werden und mein Bruder will ihr Vermögen verwalten. Die Mutter hat das Haus verkauft und ist in den Schwarzwald zu ihrem erstgeborenen Sohn gezogen. All mein Reden, das doch sein zu lassen war vergebens. Die Mutter ging dann ein Jahr lang durch die Hölle. Ihr Ältester wollte an ihr Geld. 1976 zog die Mutter in die Heimat zurück und sie wurde hier in Emden 84 Jahre alt. Im Herbst 2002 bittet mich die Mutter nach Emden zu kommen, in ihrem Haus zu leben und sie zu versorgen. Im Frühjahr 2003 stirbt sie gläubig und in Würde.

Diese Würde wurde ihr nun von Richtern am Landgericht Aurich genommen. Die Mutter hatte ein Testament gemacht, sie hatte ihren letzten Willen aufgeschrieben und beim Amtsgericht Emden hinterlegt. Anwälte und Richter sagen heute: "..was da drin steht kommt so im Erbrecht nicht vor."
Die Mutter macht mich, ihren jüngsten Sohn zum Haupterben und meine Töchter zu Nacherben.
"Mein erstgeborener Sohn soll sein Pflichtteil bekommen, abzüglich der Summe um die er mich be- trogen hat", schreibt sie. Nach vier verschleppten Prozeßjahren (jedes Jahr wird zwecks weiterer Verschleppung ein Gutachten gefordert, wohl um zu erreichen, daß nach dem neuen Erbrecht, gültig ab dem 01.01.2010 geurteilt werden muß. In dem spielt ein "ehrloser und unsittlicher Lebenswandel" eines Erben keine Rolle mehr) bekommen der Richter und mein Anwalt wohl Gewissensbisse. Mein Anwalt legt sein Mandat nieder und der Richter gibt das Verfahren an einen Kollegen ab, der wie sich herausstellt Zyniker und wohl auch der "Richter Gnadenlos" von Aurich ist. Dieser Richter geht mit dem leidigen Verfahren ins fünfte Jahr und weil ich mich weigere einen neuen Anwalt zu benennen ist der nun gezwungen zu einem Urteil zu kommen. Ich kann jetzt berichten, daß ich ein Urteil - ein Willkür-Urteil wie ich meine - in Händen halte, in dem jegliche Begründung [ 1 ] fehlt und der nur einen Satz enthält: Der Beklagte hat den Betrag von zwanzigtausend Euro (40.000 DM) an seinen Bruder zu zahlen. Diese Summe wurde vom Anwalt meines Bruders auf 27.300 Euro heraufgesetzt. Damit nicht genug: Ich soll auch noch 1.800 Euro, quasi eine Wiedergutmachung, an meinen Bruder überweisen. Ohne Aufforderung die im Urteil geforderte Summe bis zum Zeitpunkt 'X' an meinen Bruder zu überweisen, wurde beim Amtsgericht, Grundbuchamt Emden eine Zwangshypothek in Höhe von 27.300 Euro eingetragen. Am 19.2.2011 schreibt mir der Anwalt meines Bruders süffisant, man werde mein Haus in Emden am 5.4.2011 zwangsversteigern lassen.

Am Heiligabend (Weihnachten 2000) beginnt die Mutter zu erzählen. Ende der 60er Jahre leiht sich der älteste Sohn bei seinem Vater 50.000 D-Mark, fährt damit nach Bad Zwischenahn ins Spielcasino und verspielt das Geld. Der Vater sieht das Geld nie wieder. Der Vater fuhr vor dem 2. Weltkrieg auch auf holländischen Schiffen zur See. Die Holländer überwiesen dem Vater die beantragte Rente in bar. Der Vater legte das Geld, ca. 50.000 D-Mark, auf ein Sparbuch. Dieses Sparbuch lag zusammen mit zwei weiteren Sparbüchern, angelegt für seine Enkelkinder, meine Töchter, im Schlafzimmerschrank der Eltern. Nach Saisonende 1975 - mein Bruder hatte sich wochenlang und ohne einen Finger zu krümmen im Haus und auf der Insel Borkum herumgetrieben - waren diese Sparbücher verschwunden und sind auch nie mehr aufgetaucht. Die Mutter nahm nun an, ihr Ältester habe die Sparbücher genommen, also gestohlen. Das sei der Grund gewesen, warum sie ihm zu Beginn der 80er Jahre die gewünschten 50.000 D-Mark nicht gegeben habe, stattdessen für die gleiche Summe bei der Bank gebürgt habe.

Nun, mein Bruder dachte nicht im Traum daran, den Kredit bei der Bank in Emden zurückzuzahlen. Irgendwann forderte die Bank dann eine Summe von zirka 70.000 D-Mark oder mehr von der Mutter, der Bürgin. Meine Mutter löste den Kredit ab. Der Kreditnehmer, mein Bruder, der hatte nun ein Haus in Spanien, in Casas de Alcanar.
Nach dem Tod der Mutter stoße ich beim ordnen der Papiere und Konten auf unauffindbare 125.000 DM. Das Wissen darüber hat die Mutter wohl mit ins Grab genommen. 1975 hatte mein Bruder 500.000 DM Schulden und einen Bungalow im Badischen Nimburg. Letzterer wurde zwangsversteigert und brachte 350.000 DM. Mein Bruder aber war schuldenfrei. (???)

Ein Richter am Landgericht in Aurich belohnt den Bruder für den Betrug begangen an seiner Mutter nun mit zwanzigtausend Euro (40.000 DM) - plus Zinsen sind das fast dreißigtausend Euro (60.000 DM).

Die Erblasserin, meine Mutter, bestimmt in ihrem handschriftlichen Testament, daß ich ihr Haus und alles Inventar erhalten soll und sie bestimmt, daß ich weder Haus noch Antiquitäten verkaufen darf. Nach meinem Tod sollen meine Töchter alles bekommen. Die Mutter möchte nicht, daß derjenige, der sich bereits alles genommen hat, auch noch das was übrig geblieben ist bekommt. Das sieht ein Richter am Landgericht in Aurich ganz anders und so spielt dieser Richter eben Gott und er sagt sich vermutlich: Es gibt ein Leben vor dem Tod und es gibt ein Leben nach dem Tod. Vor dem Tod der Mutter war es dem Erstgeborenen möglich diese zu beklauen, nach ihrem Tod kann er das ja nicht mehr. Da aber noch immer etwas zum Verteilen da ist (Grundstück und Haus), verteile ich das mal: Ein Teil geht an uns, das Gericht und an die Anwälte. Ein weiterer Teil geht an den Kleinkriminellen in Freiburg. Der Haupterbe in Emden muß sehen, wo er bleibt - unter einer Autobahnbrücke lebt es sich doch auch ganz gut. Die Nacherben? Wen interessieren schon die Nacherben.

Im Grundgesetz heißt es: "Die Würde des Menschen ist unantastbar". Das ist Blödsinn, nichts ist leichter als die Würde eines Menschen in den Dreck zu treten. Das Grundgesetz lügt!

Erblasser und Erben aufgepaßt!

Erblasser, wenn sie etwas zu vererben haben, dann gehen sie um Gotteswillen zu einem Notar, nie- mals zu einem Anwalt, etwa um sich beraten zu lassen. Wenn sie etwas zu vererben haben, dann setzen sie gemeinsam mit einem Notar ihren so genannten letzten Willen auf. Nur so wird ein Testament wasserdicht. Richter und Anwälte machen sich sonst später einen Spaß daraus ihr Testament zu verreißen und ein bestehendes Vermögen umzuverteilen. Ein Richter tut das für den Staat, der Staat gibt ihr Vermögen den Reichen. Ein Anwalt tut das für sein Haus, sein Auto, sein Boot, sein Pferd. Die meisten Richter und Anwälte haben ein absolut gestörtes Verhältnis zu Recht und Gesetz und ein nur mangelhaft ausgeprägtes Unrechtsbewußtsein bis hin zu überhaupt keines. Viele Richter und Anwälte sind selbstherrlich, kennen keine Scham und sind eines Rechtsstaats eigentlich unwürdig.

Recht ist was im Gesetzbuch steht, Recht ist meist ein Artikel, oftmals von Schurken geschrieben. Gerechtigkeit kommt in Gesetzbüchern nicht vor. Das ist auch der Grund, warum Richter mit dem Wort Gerechtigkeit nicht viel anfangen können wohl aber mit dem Wort "Macht". Politiker (zumeist Rechtsanwälte) sind Berufslangeweiler, aber Richter sind Machtmenschen.

Will man herausfinden, wer die Gesetze macht, muß man nur die Wirkung von Gesetze beobachten. Wenn das Volk die Macht hätte, welche nach dem Grundgesetz von ihm ausgeht, hätte es nicht Gesetze gemacht, die dieselbe Auswirkung haben wie ein Raubüberfall. Wer die Macht hat, Spiel- regeln aufzustellen, stellt solche auf, die ihn gewinnen lassen (E.A.Rauter). Bestes Beispiel in der heutigen Zeit sind die menschenverachtenden Hartz I-IV Gesetze.

Es ist besser die Grundrechte durchzustreichen, um dem Irrtum vorzubeugen, sie seien wirk- sam.

Erben ist eine tolle Sache. Denken sie an Gunter Sachs oder Arndt von Bohlen und Halbach. Wenn Geschwister erben, dann sollten sie sich - sofern Streit um das Erbe ausbricht - in jedem Fall unter- einander, also außergerichtlich einigen.
Ist das nicht möglich und Erben ziehen vor Gericht, so sind sie dort keineswegs in Gottes Hand, nein, sie sind nun unter Geiern. Erben, lassen sie es sich sagen: Wir leben in einem Schurkenstaat und wir haben eine Schurkenwirtschaft und ein Großteil der Anwälte sind Schurken die anderen Schurken zu- arbeiten. Schurken, deren Maxime ist: "Wir wollen alles!"


..ich behaupte, daß das Böse aus einer Unfähigkeit zu leben entspringt. Es erwächst aus einem Mangel. ... Das Böse entsteht in Menschen, die nicht wirklich leben können. (Terry Eagleton)


Am Rande des Bankrotts: Wie schnell kann es gehen?

fragte Sandra Maischberger, eine der glaubwürdigsten und beliebtesten Fernsehjournalistinnen in Deutschland, am 7. JUNI 2011, 22.45 UHR in ihrer Fernsehsendung "Menschen bei Maischberger" beim Sender ARD. Ihre Gäste: Horst Janson (Schauspieler) mit Ehefrau Hella, Wolfgang Lippert (Moderator und Schauspieler), Annabel Oelmann (Verbraucherschützerin und Finanzexpertin) und weitere Gäste. Horst Janson ist bankrott, er verlor Hunderttausende Euro bei einem Immobilieninvestment. Lippert war bankrott - ist wieder schuldenfrei. Windige Finanzberater, die ihm hohe Renditen versprachen, brachten ihn um viel Geld.
Für das laufende Jahr 2011 halten Experten insgesamt 135.000 bis 140.000 neue Privatinsolvenzen für wahrscheinlich. Im vergangenen Jahr hatte es mit 139.110 Fällen einen neuen Negativrekord gegeben.

Bankrotteur wird man schnell. Bankrotteur zu werden, kann sogar gerichtlich angeordnet werden. So jedenfalls ist es mir ergangen. Richter am Landgericht Aurich machten mich zum Bankrotteur. Richter am Landgericht Aurich wollten Spaß.

"Wo gibts denn sowas?", fragt mich am Delft ein Ehepaar, denen ich meine Geschichte erzählte. Was ich hier nun niederschreibe, sagte ich nicht zu ihnen (der Mann war sein Leben lang Polizeibeamter) sondern ist meine ganz persönliche erlesene Meinung. Es ist ganz einfach so: Man sehe sich doch die Sanktionswut der Fallmanager in den Ämtern einmal an, diese ist schlicht faschistoid. Für mich, den Autor von "Tatort Wort" ist das Faschismus [ 2 ]. Faschisten, Menschenschinder der übelsten Sorte geben sich seit Jahren in den Ämtern zu erkennen. Ihre Gemeinheiten füllen schon seit Jahren die Websites in der Bloggerszene. Das Böse, der Faschismus ist in ihnen erwacht und nun leben sie ihn aus. Heute verbreiten Enkel und Urenkel der Faschisten aus dem "Dritten Reich" Angst und Schrecken in ganz Deutschland. Sie haben sich überall eingenistet und eingerichtet: in Ämtern, bei Behörden, in den Parlamenten, in den Gerichten und natürlich in den uns bekannten politischen Täterparteien.
Hochschwangere Frauen werden gezwungen in Großküchen zu arbeiten. Wer länger als ein Jahr keine Arbeit findet, wird gezwungen Erspartes aufzugebrauchen, die Lebensversicherung zu kündigen, sein Haus zu verkaufen. Das ist todbringender Faschismus, eine "Perversion der Rechtsstaatlichkeit" und "staatlich organisierter Raub". Faschisten verunstalten unsere Gesellschaft. [Die Regierenden, tragen Mitverantwortung an den "deutschen Zuständen" heute, an der Ökonomisierung des Denkens, an der Entsolidarisierung der Gesellschaft, und, daraus folgend, an der sozialen Spaltung, die Ängste schürt. Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit haben heute wieder Konjunktur in Deutschland. (Aus Esther Bejaranos - Vorsitzende des Auschwitz-Komitees - offenen Brief an die Regierenden, Hamburg, 15. Dezember 2011)]

[ 1 ] Vermutlich wurde auf eine Begründung absichtlich verzichtet. Niemand soll erkennen, daß sich der Richter nicht dem Gesetz verpflichtet fühlt, sondern denen, die ihn auf den Richterstuhl gehievt haben. Das könnte in Niedersachsen die Sozialdemokratische Partei (SPD) gewesen sein. Die SPD sagt nämlich: Besitz (Geld, Haus u. Grundbesitz etc.), den die "Kleinen Leute" haben, gehört da garnicht hin, er hat sich nur verirrt. Bestes Beispiel: die Hartz I bis IV Gesetze.

[ 2 ] Im KZ Dachau ließ ein Kommandant mit dem Namen Theodor Eicke Männer systematisch ent- menschlichen. SSler durchliefen bei Eicke die s.g. "Dachauer Schule". Sie wurden gefügig gemacht und waren danach absolut gefühllos. Die entwürdigende Behandlung, von Hartz-IV-Empfängern durch Fall- manager in deutschen Jobcentern (Gängeln, Bevormunden und Sanktionieren) hat sich die Berater- firma Roland Berger nicht ausgedacht. Die genauestens festgelegten Richtlinien für Fallmanager und Jobcenter könnten aus vergangen gedachter Zeit stammen. Da muß jemand sehr belesen gewesen sein, denn die "Agenda 2010" hieß 1929 in einer Denkschrift vom Reichsverband der Deutschen Industrie (RDI) noch "Aufstieg oder Niedergang". Hartz I-IV stammt wohl auch aus dieser Zeit. Ein intellektueller Wortführer der Bewegung zur Zerschlagung des Weimarer Sozialsystems hieß Gustav Hartz. Den im Unternehmerlager favorisierten Privatisierungsplänen entsprechend, schlug Hartz in seinem Buch "Irrwege der deutschen Sozialpolitik und der Weg zur sozialen Freiheit" im Jahre 1928 vor, die Sozialversicherung à la Bismarck durch persönliches Zwangssparen zu ersetzen.
Ungeschult wird man Fallmanager wohl nicht auf die verhassten Arbeitslosen losgelassen haben, aber mußte man ihnen Behandlungsmethoden beibringen, wie sie bei den Nazis üblich waren?

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