an meine Peiniger
- Dr. Frieder Heß, Rechtsanwalt, Freiburg
- Richter Mündel, Landgericht Aurich
- Richter Dr. Kemme, Landgericht Aurich
- Berndt Potthast, Rechtsanwalt, Emden
Betrifft: Landgericht Aurich, Geschäfts-Nr. 5 O 81/06
Emden, den 12.8.2011 | Man muß sich das einmal vorstellen: Ein Mensch, von dem man annehmen sollte, er habe seinen Verstand längst mit der Droge Alkohol ruiniert, der eigentlich nur noch ein biologisches Wunder darstellt, denn Dauersuff, Kettenrauchen und literweise Kaffee - um am Tag einige wenige lichte Momente zu haben - sollten einen menschlichen Körper doch eigentlich irgend- wann fertig machen. Nicht so ergeht es meinen Bruder.
2003 stirbt unsere Mutter. Von nun an gilt nur noch eines für den Bruder: Wie ist an den Besitz der Mutter zu kommen, an Barvermögen, Schmuck und Pelze, Haus und Grundstück? Seinen Erbteil hat er längst, den hat er der Mutter schon vor Jahren gestohlen. Die Mutter beschreibt den Vorgang sehr ausführlich in ihrem Testament. Der Bruder ficht noch 2003 beim Amtsgericht Emden das Testament der Mutter an. Darin werden ich und meine Töchter als Erben benannt. Das Amtsgericht Emden weist sein Begehren ab und rät, doch zivilrechtlich an das Erbe zu gelangen.
Der Bruder - ein Narzisst [ 2 ] wie er im Buche steht - nimmt sich mehr als zwei Jahre Zeit um alle Vorbereitungen zu treffen, die nötig sind um seinen eigenen Bruder auf sein nur in seiner dauer- trunkenen Vorstellung vorhandenes Erbe zu verklagen. Es darf aber alles nichts kosten. Es muß so laufen, wie es immer lief: Kosten müssen andere tragen. Häuser, Autos, Hörgeräte, Grundstück nebst Haus in Spanien, immer haben andere bezahlt und man mag es nicht glauben, aber das funktioniert. Nach zwei Jahren, Hektoliter an Alkohol und tausende Zigaretten ist er soweit. Sein Anwalt Dr. Heß in Freiburg, von dem man annehmen sollte - wenn man dessen Legende liest - daß der niemals einen solchen Fall übernimmt, reicht eine Klage gegen mich beim Landgericht in Aurich ein.
So könnte es abgelaufen sein:
Mich erreicht die Klageschrift und ich bitte den Anwalt Potthast in Emden um Rat. Der sagt mir am Landgericht gäbe es die Anwaltspflicht [ 1 ] und er rät mir, die Auskünfte die das Landgericht Aurich über meinen Bruder haben möchte nicht zu erteilen, dann drohe der Prozeß verloren zu gehen. Ich vermute, mein Anwalt hat sofort den Richter Mündel angerufen um zu erfahren, wen der über die Klinge springen lassen will. Vermutlich sagte der: natürlich den Beklagten in Emden, nur so bekommen alle Beteiligten ihr Geld. Drei Jahre später (2008) weist der gleiche Richter die Wiederklage meines Anwalts mit der Begründung "Keine Aussicht auf Erfolg" ab. (In der Wiederklage ging es um das Geld, um das der Wiederbeklagte seine Mutter betrogen hat und um einen Brief des Wiederbeklagten vom 9.7.2003 an mich, den Kläger, in dem der Wiederbeklagte zugibt seinen Erbanteil erhalten zu haben) Die gleiche Aussage konnte Richter Mündel nicht zu Beginn des Verfahrens machen, dann nämlich würde mein Bruder seinen Lebensabend in Spanien genießen und ich meinen in Emden. Nein, das konnte Richter Mündel nicht zulassen. Wenn schon böse, dann aber richtig böse und der neoliberalen Herrschaftsideologie folgend, die da lautet: Der Besitz (Geld- u. Hauseigentum) der "Kleinen Leute" gehört da garnicht hin, er hat sich nur verirrt.
2009 - inzwischen gesundheitlich stark angeschlagen, denn vier Jahre Dauerstreß bei beginnender Geldnot, hält der Mensch einfach nicht aus - reissen bei mir alle Stricke und ich teile dem Richter Mündel am Landgericht in Aurich nun doch die kriminelle Laufbahn meines Bruders mit und ich erkläre den ganzen Prozeßverlauf zur Farce. Solange wie dieser Prozeß (fünf Jahre) läuft in Deutschland kein Mord-, kein Raub-, noch sonst ein Prozeß. Was war die Folge? Mein Anwalt (Potthast) legt sein Mandat nieder und nach weiterem sinnlosen Hickhack hängt auch Richter Mündel seine Robe an den Nagel. Nun beschäftigt sich ein weiteres Jahr lang ein sogenannter Einzelrichter mit dem Fall - Richter Dr. Kemme. Der kommt zu dem Ergebnis, meinem Bruder stände ein Pflichtteil aus dem Erbe der Mutter in Höhe von etwas mehr als 20.000 Euro zu. Zu dem Testament der Mutter sagt er im Urteil nichts. Also gilt dieses und ich kann die genannten Summen gegeneinander aufrechnen. Doch nein, das Amtsgericht Emden, vermutlich wie Dr. Heß in Freiburg nicht in der Lage Testament und Urteil zu lesen und zu deuten, stimmt der Eintragung einer Zwangshypothek in Höhe von etwas mehr als 27.000 Euro zu. Vom Bruder in Freiburg wären 25.000 Euro plus Zinsen, zirka 35.000 Euro zurück- zuzahlen gewesen. Ich habe daraufhin gegen Dr. Heß in Freiburg ein Strafverfahren wegen vollendet- en Betruges beantragt. Am Montag dem 15.8.2011 werde ich durch die Polizei in Emden zur Sache als Zeuge befragt. Bei der Gelegenheit werde ich Strafanzeige stellen gegen Dr. Heß und Richter Mündel wegen Körperverletzung.
...
15.08.2011 | Die Befragung hat stattgefunden. Die Schilderung der Ereignisse der letzten Jahre ist natürlich nicht so ausführlich wie die meinige an die Staatsanwaltschaft in Freiburg, aber egal. Vielleicht war ja Sinn der Befragung, daß das eine oder andere eben untergeht. Jedenfalls habe ich nach der Verabschiedung und den letzten Worten dort, kopfschüttelnde Beamte zurückgelassen.
18.09.2011 | Eine Staatsanwältin teilt mir mit, daß sie kein Verfahren gegen Dr. Heß und Richter Mündel eröffnen wird. Ich erspare mir jeglichen Kommentar.
Ein Leben in Frieden und Würde
ist nicht möglich, wenn es dem lieben Nachbarn oder - wie in meinem Fall -
einem Richter Mündel am Landgericht in Aurich nicht gefällt. Richter Mündel
hat nun im Dezember 2011, zehn Tage vor Weih- nachten, einen Privatkrieg gegen
mich eröffnet. Der vermutlich absolut gott- und schamlose Richter hat seine
Staatsanwälte angewiesen, wegen Beleidigung ein Ermittlungsverfahren gegen
mich auf den Weg zu bringen. Ihm gefällt in meinem "Brief an meine Peiniger"
das Wort "faschistoid" (*) nicht, ein Wort, welches heute von Hinz und Kunz
verwendet wird, z.B. in der Affäre Mixa/Roth und andere, wie das Internet
zeigt.
(*) In einem ganz allgemeinen Sinne läßt sich "faschistoid" wohl am besten
mit "ganz, ganz böse" übersetzen, wie auf WELT-Online vom/am 07.08.2009 zu
lesen ist. Der Begriff wird in der Regel ver- wendet, um übermäßig
autoritäres oder autoritätsgläubiges Verhalten zu beschreiben, heißt es bei
Wikipedia.
"Ganz, ganz böse", das ist es was ich meine und was zutrifft: Bei
Eröffnung des Verfahrens gegen mich ergreift Richter Mündel sofort Partei und
der Kläger erhält die beantragte Prozesskostenhilfe. Beweise, wie der Brief
meines Bruders an mich, indem dieser zugibt, die 50.000 DM - die unsere Mutter
in ihrem Testament erwähnt - erhalten zu haben, interessieren Richter Mündel
überhaupt nicht. 2008, bei dem Versuch im Rahmen einer Wiederklage diesen
Brief erneut ins Spiel zu bringen, scheitert mein Anwalt Potthast grandios.
Richter Mündel läßt die Wiederklage einfach nicht zu. Wiederklage und Brief
verschwinden in der Versenkung und werden nie mehr angesprochen.
Richter Mündel will scheints - wie der Bruder in Freiburg - meine psychische,
physische und vor allem zuerst die materielle Vernichtung. Wie der Bruder in
Freiburg oder Casas de Alcanar, sitzt Richter Mündel in Aurich und beide
fragen sich vermutlich: Wieso bringt der Kerl in Emden sich nicht um.
Im Rahmen einer Abwehrklage gegen eine Zwangsvollstreckung habe ich im Dezember 2011 besagten Brief, in dem mein Bruder zugibt, seinen Erbanteil bekommen zu haben, dem Vollstreckungsgericht in Emden zur Kenntnis gebracht und dem Landgericht in Aurich erneut vorgelegt und ich bin nun sehr gespannt darauf zu sehen was geschieht und ich bin gespannt darauf zu sehen, ob der lange Arm von Richter Mündel - den ich für ganz, ganz böse halte - bis nach Emden reicht.
Das Richter Mündel politisch motiviert sein könnte, daran mag ich garnicht denken. Das könnte bedeuten, daß das Landgericht Aurich und das Amtsgericht Emden wegen meiner Website "Tatort Wort" als Disziplinierungsinstrumente mißbraucht werden. Soll heißen: Wenn du unseren Regeln zuwiderhandelst, landest du eben unter einer Autobahnbrücke.
Was noch alles geschah..
2008 bis 2011: Eine TIA-Attacke jagt die nächste.
17.12.2011, erster Aufenthalt im Krankenhaus. Diagnose: Arterienverschlüsse in
beiden Beinen. Kann kaum noch laufen, Treppensteigen fast nicht mehr
möglich.
16.01.2012, zweiter Aufenthalt im Krankenhaus. Diagnose: Darmverschluß,
Durchblutungsstörungen.
10.04.2012, dritter Krankenhausaufenthalt. Diagnose: Herzinfarkt, drei Tage auf
der Intensivstation. Den nächsten Infarkt überlebe ich vermutlich nicht.
Alle paar Wochen teilt mir das Amtsgericht/Vollstreckungsgericht Emden mit, Haus und Grundstück sei zu Gunsten des Bruders in Freiburg beschlagnahmt.
[ 1 ] Anwaltspflicht bedeutet wohl nur, daß man Kläger und Beklagten anschreiben kann um darauf hinzuweisen: "Ihre Anwesenheit bei Gericht ist nicht erforderlich!" Richter und Anwälte können nun mauscheln, wie sie lustig sind.
[ 2 ] Narzissten können sich blendend verkaufen, und sie versuchen jeden für ihre Zwecke zu mani- pulieren. Narzissten neigen zu Größenfantasien (Größenwahn) und Paranoia. Narzissten sind unfähig zu echten Beziehungen. Das Gefährlichste sind ihre Beziehungsstörung und ihr Realitätsverlust. Vor allem tendieren Narzissten dazu, andere Menschen auszubeuten und anderen Menschen zu schaden. Bescheidenheit, Realismus und Normalität ist das Letzte, was ein Narzisst sich als Lebenshaltung vor- stellen kann. Narzisstisch gestörte sind nur schwer zu therapieren. Wenn die Justiz gegen sie vor- geht, sehen sie sich als Opfer. Untersuchungsrichter, Staatsanwälte aber auch Unternehmenslenker bewundern Narzissten, vermutlich weil sie selbst so sind, nur eben nicht kriminell. Narzissten leben sehr gut mir ihrer Schuld und ihren Vergehen und sie müssen sich nur selten verantworten.
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